Die ENDODONTIE AM VENUSBERG in Bonn ist auf mikroskopische Wurzelkanalbehandlungen LIMITIERT.
Das heißt wir machen nichts anderes als Wurzelbehandlungen!
Alles in unserer Praxis ist auf Wurzelkanalbehandlungen optimiert: Technik, Abläufe, Organisation, Fortbildung, Literaturrecherche, wissenschaftliche Aktivitäten, …
Hierbei haben wir den Anspruch, Ihnen das Maximum dessen zu bieten, was state of the art möglich ist.
Natürlich führen wir jede Behandlung zu 100% unter dem Mikroskop aus.
Eine Behandlung ist sowohl mit als auch ohne Überweisung möglich.
Seit über 20 Jahren haben wir unsere Expertise in der Wurzelkanalbehandlung bewiesen:
Daher vertrauen uns Patienten und überweisende Zahnärzte seit Jahrzehnten die Lösung schwieriger Fälle an.
Für Kolleginnen und Kollegen steht eine Erstinformation für Überweiser zur Verfügung. Außerdem haben wir einige Behandlungsbeispiele bereitgestellt, so dass man sich einen Eindruck von unserer Arbeit machen kann.
Was ist eine Wurzelkanalbehandlung? Eine Wurzelkanalbehandlung ist ein zahnmedizinisches Verfahren zur Behandlung eines entzündeten oder infizierten Zahnnervs.
Dabei wird das erkrankte Gewebe aus dem Inneren des Zahns entfernt, das Wurzelkanalsystem gereinigt, desinfiziert und anschließend bakteriendicht verschlossen.
Ziel ist es, die Infektion zu kontrollieren und den natürlichen Zahn trotz Schädigung langfristig zu erhalten.
Wann wird eine Wurzelbehandlung notwendig? Eine endodontische Behandlung wird erforderlich, wenn der Zahnnerv entzündet, infiziert oder bereits abgestorben ist.
Ursachen können unter anderem bakterielle Infektionen des Zahnnervs z. B. durch tiefe Karies, oder funktionelle Überlastungen bis hin zu Rissen im Zahn sein.
Ziel ist es, die Infektion zu kontrollieren und den Zahn trotz Schädigung zu erhalten.
Typische Beschwerden können Schmerzen, hohe Empfindlichkeit bei Druck, Klopfen, Kälte oder Wärme sein.
Oft ist der Zahn aber auch still abgestorben, fühlt keine Kälte mehr und an der Wurzelspitze ist bereits eine Entzündung im Kieferknochen entstanden. Diese Zähne verursachen kaum oder keine Beschwerden, da das Immunsystem des Patienten die Entzündung unterdrückt, was die Abwehrlage des Patienten jedoch belastet.
Ist eine Wurzelkanalbehandlung schmerzhaft? Unter wirksamer lokaler Betäubung ist eine Wurzelkanalbehandlung in der Regel schmerzfrei oder deutlich schmerzärmer, als viele Patient:innen erwarten.
Beschwerden nach der Behandlung können manchmal vorkommen und hängen meist mit dem Ausgangsbefund und dem Entzündungsgrad zusammen, sind meist nicht stark und klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab.
Wie lange dauert eine Behandlung? Die Dauer einer Wurzelkanalbehandlung hängt von mehreren Faktoren ab, insbesondere von der Anatomie des Wurzelkanalsystems, dem Entzündungsgrad und möglichen Vorbehandlungen.
Viele Behandlungen lassen sich in ein bis zwei Terminen durchführen, bei komplexen Befunden kann ein zusätzlicher Termin sinnvoll sein.
Wie hoch sind die Erfolgsaussichten? Die Erfolgsaussichten sind grundsätzlich sehr hoch und hängen von verschiedenen Faktoren ab
Ziel ist es, entzündliche Prozesse zu kontrollieren und eine langfristige Beschwerdefreiheit zu erreichen.
Eine abschließende Beurteilung erfolgt häufig erst im zeitlichen Verlauf durch Nachkontrollen.
Warum werde ich zu einer Spezialpraxis überwiesen? Eine Überweisung erfolgt in der Regel dann, wenn ein Zahn besondere diagnostische oder therapeutische Anforderungen stellt.
Hintergrund ist die zunehmende Spezialisierung innerhalb der Zahnmedizin. Komplexe endodontische Fälle werden gezielt an darauf fokussierte Praxen überwiesen, um die Behandlungsqualität und die Prognose zu verbessern.
Kann ich auch ohne Überweisung kommen? Natürlich können Sie auch ohne Überweisung zu uns kommen.
Die Zusammenarbeit mit einem Sie betreuenden Hauszahnarzt ist jedoch sehr wichtig und macht eine optimale Behandlung erst möglich.
In der Regel überweisen uns stark am Erhalt der Zähne ihrer Patienten interessierte Zahnärzt:innen Patienten zur Wurzelkanalbehandlung.
Zu Grunde liegt die Philosophie, dass jeder im Interesse des Patienten das macht, was er am besten kann, so dass wir gemeinsam für Sie das Optimum erreichen.
So können wir zusammen mit engagierten Zahnärzt:innen viele Zähne langfristig erhalten, die sonst oft gezogen werden.
Warum ist Spezialisierung in der Endodontie wichtig? Die Endodontie ist ein technisch und biologisch anspruchsvolles Teilgebiet der Zahnmedizin.
Komplexe Kanalanatomien, Revisionsbehandlungen oder persistierende Infektionen erfordern häufig besondere Erfahrung und strukturierte Behandlungsprotokolle.
Spezialisierung ermöglicht es, solche Fälle gezielt und differenziert zu behandeln, da der SPEZIALIST sich nur auf das eine Fachgebiet konnzentriert.
Ist spezialisiert = Spezialist? Ein Zahnarzt der bereits Fortbildungskurse in Endodontie besucht hat wird häufig als spezialisiert bezeichnet.
Für die Bezeichnung als SPEZIALIST fordern deutsche Gerichte jedoch wesentlich mehr, unter anderem eine vollständige LIMITIERUNG auf dieses Fachgebiet.
Ein SPEZIALIST für ENDODONTOLOGIE ist also ein Zahnarzt der auf Endodontie/Wurzelkanalbehandlungen LIMITIERT ist und nichts anderes macht, keine Füllungen, keine Kronen, keine Zähne zieht, keine Implantate setzt, usw.
Dadurch muss sich der Spezialist nicht mit den vielen anderen Themen beschäftigen, sondern kann sein Engagement voll auf das eine Fachgebiet konzentrieren.
Die hier genannten juristischen Anforderungen sind vielen Zahnärzten jedoch nicht bekannt, so dass der Begriff SPEZIALIST oft unwissentlich falsch verwendet wird.
Warum reicht ein Mikroskop allein nicht aus? Eine optimale technische Ausstattung ist natürlich die Voraussetzung für eine hochwertige Behandlung unter Ausnutzung aller Möglichkeiten.
Eine Behandlung unter dem Mikroskop macht dabei die Barbeitung von Strukturen möglich, die man ohne Mikroskop noch nicht einmal sehen kann.
So wird das Auffinden und die Erschließung vielen Wurzelkanalstrukturen und die Beseitigung der dortigen Bakterien erst möglich.
Daher ist der Einsatz des Mikroskops Voraussetzung für eine Behandlung auf höchstem Niveau.
Um diese Strukturen zu erkennen sind darüber hinaus jedoch umfangreiche Kenntnisse der möglichen Varianten von Wurzelkanalsystemen erforderlich, sonst werden diese trotz Mikroskop nicht entdeckt.
Zudem muss der Einsatz des Mikroskops häufig über einen Spiegel erfolgen, so dass der Behandler alle Bewegungen spiegelverkehrt ausführen muss.
Aber nur durch permanentes Training und umfassende Kenntnisse der anatomischen Strukturen erreicht der Behandler die Fähigkeit das Mikroskop entsprechend einzusetzen.
Erforderlich ist darüber hinaus ein im mikroskopischen Arbeiten perfekt trainiertes Assistenzteam, dass es dem Zahnarzt durch Umsetzen eines perfektionierten ergonomischen Konzept ermöglich permanent fokussiert durch das Mikroskop zu schauen.
In einer auf Wurzelkanalbehandlungen limitierten Praxis trainieren Behandler und Assistenz über Jahre jeden Tag nichts anderes.
Kann ein wurzelbehandelter Zahn langfristig erhalten bleiben? Ja, bei fachgerechter Behandlung und stabiler Versorgung kann ein wurzelbehandelter Zahn viele Jahre oder sogar dauerhaft erhalten bleiben.
Entscheidend sind neben der endodontischen Therapie auch die anschließende stabile Versorgung des Zahns sowie regelmäßige Kontrollen.
Kann mein Zahn nach erfolgloser Wurzelbehandlung noch erhalten werden? Ja, auch wenn bereits eine Wurzelkanalbehandlung fehlgeschlagen ist, kann der Zahn in den meisten Fällen durch eine sogenannte Revisionsbehandlung noch erhalten werden.
In der Endodontie am Venusberg werden extrem viele Revisionsbehandlungen durchgeführt und wir übertreffen dabei die Erfolgsquoten in der Literatur.
Warum sollte einer Revisionsbehandlung in der Regel der Vorzug vor einer Wurzelspitzenresektion gegeben werden? Mit einer Wurzelspitzenresektion können nur mögliche Krankheitsursachen im Bereich der unteren 3 mm der Wurzel beseitigt werden. Dann wird versucht den Rest der Infektion mit einem dichten Verschluss von unten „einzusperren“.
In den meisten Fällen sind jedoch noch große Teile des Wurzelkanalsystems infiziert und in Abhängigkeit von der vorliegenden Menge an Bakterien reicht der Verschluss von unten nicht aus, um diese dicht einzusperren.
Bei einer Revisionsbehandlung wird die gesamte bisherige Wurzelkanalbehandlung wiederholt und eine Reinigung des gesamten Wurzelkanalsystems ist möglich.
Nur in wenigen Fällen führt eine hochwertige Revisionsbehandlung nicht zum Erfolg. Dann kann immer noch eine Wurzelspitzenresektion erfolgen, ist aber nur sehr selten erforderlich.
Was ist eine Wurzelspitzenresektion (WSR) und was ist dabei zu beachten? Eine WSR ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem das Zahnfleisch aufgeschnitten und durch den Knochen die Wurzelspitze entfernt wird. Dabei wird der Zahn und seine Wurzel erhalten.
Nur in seltenen Fällen, ist eine Wurzelspitzenresektion (WSR) ergänzend zu einer Wurzelkanalbehandlung angezeigt.
Wenn die vorhandene Wurzelkanalfüllung unvollständig und das Wurzelkanalsystem noch stark infiziert ist, reduziert sich die Erfolgsquote der Wurzelspitzenresektion.
Daher sollte in diesen Fällen zuerst immer eine Revision der unvollständigen Wurzelkanalbehandlung erfolgen. In den meisten Fällen ist dann keine Wurzelspitzenresektion mehr erforderlich.
Falls in seltenen Fällen doch einmal eine Wurzelspitzenresektion erforderlich wird, muss diese natürlich fachlich korrekt durchgeführt werden.
Leider wird die Wurzelspitzenresektion in Deutschland meist nicht leitliniengerecht sondern in einer vereinfachten Form durchgeführt:
Um diese Kriterien exakt umzusetzen empfiehlt es sich die Behandlung unter dem Mikroskop mit feninen diamantierten Ultraschallinstrumenten auszuführen, da die zu behandelnden kleinen Strukturen ansonsten kaum zu erkennen und zu bearbeiten sind.
Dies ist schwierig und erfordert viel Übung.
Werden die hier genannten Kriterien nicht umgesetzt, sinkt die Erfolgsquote einer Wurzelspitzenresektion rapide ab.
Weitere Informationen zur Wurzelspitzenresektionen finden Sie einem Artikel den Dr. Carsten Appel als Mitautor der Leitlinie Wurzelspitzenresektion 2023 für die Zeitschrift ENDODONTIE des Quintessenzverlages geschrieben hat.
Warum höre ich häufig, dass Zähne nach einer Wurzelspitzenresektion doch gezogen werden müssen? Weil bei der Wurzelspitzenresektion oft nicht gemäß der deutschen Leitlinie ausgeführt wird, wie oben bereits beschrieben:
Ist eine Revision eine Alternative zur Wurzelspitzenresektion? Gemäß europäischer und deutscher Leitlinie sollte immer zuerst eine Revision der Wurzelkanalbehandlung durchgeführt werden.
Eine korrekt durchgeführte Wurzelspitzenresektion (WSR) ist nur sehr selten ohne vorhergehende Revision angezeigt.
Mein Zahn hatte bereits eine Wurzelspitzenresektion und ist immer noch entzündet. Muss der nun gezogen werden? Üblicherweise werden solche Zähne gezogen.
In der Endodontie am Venusberg erhalten wir jedoch auch solche Zähne in den meisten Fällen.
Dr. David Appel hat dazu eine vielbeachtete Studie im hochrangigen International Endodontic Journal publiziert, die unsere hohe Erfolgsquote hierbei wissenschaftlich belegt.
Wie wird beurteilt, ob ein Zahn gezogen werden muss? 3 Kriterien müssen beurteilt werden, um zu entscheiden, ob man einen Zahn noch erhalten kann:
1. Ist noch genügend Substanz erhalten?
Wenn der Zahn ringsherum noch 3 mm aus dem Kiefer herausragt reicht die Substanz aus, um ihn stabil mit einer Krone zu fassen.
Häufig wird ein Teil des restlichen zahns durch das Zahnfleisch verdeckt, so dass es im Mund nach weniger aussieht. Dies kann man aber in wenigen Sekunden genau prüfen.
In manchen Fällen kann die Situation durch eine geringe Reduktion am Kieferknochen verbessert werden.
2. Hat der Zahn genügend Halt im Knochen?
Wenn der Zahn fest und ausreichend im Knochen verankert ist, spricht das dafür ihn zu erhalten.
3. Ist eine evtl. erforderliche Wurzelkanalbehandlung vollständig erfogreich durchführbar?
Dies hängt zum einen vom jeweiligen Zahn und den Fähigkeiten des Zahnarztes speziell bei der Wurzelkanalbehandlung ab, zum anderen von der Ausdehnung einer eventuellen Entzündung im Kieferknochen.
Erfahrungsgemäss lassen sich jedoch auch schwierige Zähne und auch grössere Entzündungen erfolgreich behandeln, wie in unseren Fallbeispielen zu sehen.
Viele engagierte Zahnärzte ziehen daher oft den Endo-Spezialisten hinzu, um auch schwierige Zähne zu retten.
Ist ein Implantat besser als ein wurzelkanalbehandelter Zahn? Nein. Wenn ein Zahn korrekt wurzelkanalbehandelt und stabil versorgt wird ist ein Implantat nicht besser.
Implantate haben keine bessere Erfolgsquote als ein vollständig wurzelkanalbehandelter Zahn.
Ob ein Implantat erfolgreich ist hängt von der individuellen Situation ab.
Implantate haben in unterschiedlichen Bereichen des Kiefers unterschiedliche Erfolgsquoten.
Ist nicht genug Knochen vorhanden oder muss ein Knochaufbau gemacht werden steigt die Komplikationsrate.
Hat der Patient Zahnfleischentzündungen (Parodontitis) oder ist er Diabetiker oder Raucher sinkt die Erfolgsquote eines Implantats weiter.
Erfüllt der Zahn die Anforderungen um erhalten zu werden, sollte er zunächst erhalten werden!
Leider werden Zähne oft vorschnell gezogen und wenn dann das Implantat nicht erfolgreich ist beginnen die Probleme.
Ist der Zahn jedoch nicht mehr vorhanden oder kann wirklich nicht erhalten werden bieten Implantate weitere Alternativen.
Warum empfiehlt der eine Zahnarzt ein Implantat und der andere eine Wurzelkanalbehandlung? Dafür kann es sicher unterschiedliche Gründe geben.
Grundsätzlich beurteilt jeder Zahnarzt eine Situation vor dem Hintergrund seiner eigenen Kenntnisse und Erfahrungen.
So wird wahrscheinlich ein Zahnarzt der vermehrt im Bereich Implantologie und weniger im Bereich Endodontologie tätig ist, bei schwierigeren Fällen eher keine Wurzelkanalbehandlung empfehlen, da er hier weniger Erfahrungen mit aktuellen Möglichkeiten hat.
Ein Endodontologe wird hingegen zuerst alle Möglichkeiten des Zahnerhalts ausnutzen, bevor er einen Zahn aufgibt.
Wichtig ist es, die inviduelle Situation des jeweiligen Patienten zu beurteilen, statt pauschal zu entscheiden.
Dr. Carsten Appel hat bereits auf mehreren wissenschaftlichen Kongressen z. B. der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGParo) oder der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe zur Entscheidungsfindung zwischen Zannerhalt und Implantatersatz referiert.
Kurz erklärt: Die Praxis Endodontie am Venusberg ist eine auf mikroskopische Endodontie spezialisierte Überweisungspraxis in Bonn. Der Schwerpunkt liegt auf der Diagnostik und Behandlung komplexer Erkrankungen des Wurzelkanalsystems, insbesondere bei schwieriger Kanalanatomie, persistierenden Infektionen oder bereits vorbehandelten Zähnen. Die Behandlung erfolgt auf Grundlage strukturierter Diagnostik, evidenzbasierter Therapieplanung und langjähriger klinischer sowie wissenschaftlicher Erfahrung.
Der gemeinnützige Verein ARCHEMED – Ärzte für Kinder in Not e.V. wurde 2010 von engagierten Ärzten gegründet. Ihr oberstes Ziel ist es, das Leben der Kinder in Eritrea durch medizinische und humanitäre Hilfe entscheidend zu verbessern